Quelle: Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv

12. September 2020 19.00 Uhr

Loschwitzer Kirche Dresden

Das späte Genie

Konzert zum 275. Todestag von Jan Dismas Zelenka

Leitung: Margret Baumgartl

Solisten des Dresdner Barockorchesters

Aus Anlass des 275. Todestages von Jan Dismas Zelenka gibt das Dresdner Barockorchester am Sonnabend, den 12. September zwei Konzerte in der Loschwitzer Kirche. Neben eigenen Werken des aus Böhmen stammenden Komponisten erklingt auch Instrumentalmusik von Kollegen wie Johann David Heinichen und Johann Adolf Hasse.

Zelenka kam 1710 als Kontrabassist in die Dresdner Hofkapelle von August dem Starken und wurde später zum „Kirchencompositeur“ ernannt. Trotz unermüdlichen Schaffens blieb ihm die erhoffte Kapellmeisterstelle jedoch versagt. Erst im Lauf des 20. Jahrhunderten wurde er von der Musikwelt wiederentdeckt; heute gilt Zelenka mit seiner hoch expressiven, einfallsreichen Tonsprache als einer der interessantesten Barockkomponisten.

Das Konzert ist eine Veranstaltung des Vereins Dresdner Hofmusik in Kooperation mit der Loschwitzer Kirche. Für das Dresdner Barockorchester ist es der erste gemeinsame Auftritt nach zahlreichen Corona-bedingten Absagen im Frühjahr und Sommer.

Besetzung:

Johanna Baumgärtel, Anne-Kathrin Ludwig Flöte
Martin Stadler, Guido Titze Oboe
Eva-Maria Horn Fagott
Margret Baumgartl, Karina Müller, Adela Drechsel Violine
Lothar Haass, Caroline Kersten Viola
Thomas Pitt Violoncello
Sven Rössel Kontrabass
Michaela Hasselt Cembalo

  • Jan Dismas Zelenka
    Concerto à 8 concertanti in G ZWV 186 1723
    Allegro
  • Johann Joseph Fux
    Sonata à 3 in A für zwei Violinen und B. c. KöcF 340
    Adagio – Allegro – Largo – Presto
  • Johann David Heinichen
    Sonata à 3 in c für zwei Oboen und B.c. SeiH 259
    Larghetto – Allegro – Largo – Allegro
  • Johann Adolph Hasse
    Sonata à 3 in D für zwei Flöten und Basso continuo
    Adagio – Allegro – Adagio – Allegro
  • Jan Dismas Zelenka
    Hypochondrie à 7 concertanti ZWV 187